Die Koldewey-Gesellschaft wurde am 25. Juni 1926 als
„Arbeitsgemeinschaft archäologischer Architekten“ in
Bamberg gegründet. Sie trägt den Namen eines der
Hauptbegründer der modernen archäologischen Bauforschung:
Robert Koldewey (1855 - 1925).
1989-1917 führte Koldewey die Ausgrabungen von Babylon durch.
Daher stellt das Signet der Vereinigung ein Löwenrelief der
Prozessionsstraße zum Ischtartor jener Stadt dar.
Gegründet wurde die Gesellschaft auf der 1. Tagung für
Ausgrabungswissenschaft und Bauforschung vom 24. - 25. Mai 1926 in
Bamberg als "Arbeitsgemeinschaft archäologischer Architekten".
Gründer waren so bedeutende Bauforscher und Ausgräber wie die
Architekten und Professoren Walter Andrae, Armin von Gerkan, Uvo
Hoelscher, Daniel Krencker, Fritz Krischen, Friedrich Wachtsmuth. Unter
den Gründungsmitgliedern finden sich weitere hervorragende
Persönlichkeiten, wie Ludwig Borchardt (Entdecker der
Nofretetebüste), Wilhelm
Dörpfeld (Ausgräber Olympias) und Cornelius Gurlitt
(Denkmalpfleger und Kunsthistoriker). Das Ziel
der Gesellschaft lag bei ihrer Gründung in erster Linie in der
Stärkung der Bauforschung auf dem Gebiet der antiken Architektur.
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